Wenn Konflikte feststecken, wird vieles gleichzeitig laut: Emotionen, Erwartungen, alte Verletzungen, Druck von außen. Ich begleite Menschen und Teams dabei, wieder Klarheit zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Nicht durch Bewertung, sondern durch einen Prozess, der Orientierung gibt und Entscheidungen möglich macht.
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Konfliktklärung bedeutet für mich: Menschen ernst nehmen, ohne sie festzulegen. Ich halte einen Rahmen, in dem auch Schwieriges ausgesprochen werden darf – respektvoll, ohne Schuldspiele, ohne Beschleunigung. Entscheidungen liegen bei den Beteiligten. Meine Aufgabe ist es, den Weg dahin sichtbar zu machen und den Beteiligten Halt und Sicherheit zu geben: Was steht wirklich im Raum? Was braucht es, damit Gespräche wieder gelingen? Und was ist ein Ergebnis, das im Alltag trägt?
Ich arbeite mit der Überzeugung, dass hinter fast jedem Konflikt berechtigte Anliegen stehen. Wenn diese Anliegen wieder erkennbar werden, entsteht Bewegung – manchmal hin zu einer neuen Verständigung, manchmal hin zu einem klaren, würdevollen Auseinandergehen.
Wir klären gemeinsam, worum es geht, in welcher Reihenfolge es Sinn ergibt und woran ihr merkt, dass es vorangeht. Das reduziert Nebel, ohne Themen kleinzureden.
Ich versetze mich bewusst in jede beteiligte Person hinein – nicht um recht zu geben, sondern um wirklich zu verstehen. Dadurch werden Interessen hinter Positionen sichtbarer.
Vertraulichkeit ist der Rahmen, der Sicherheit gibt. Inhalte bleiben im Prozess. Wenn etwas festgehalten wird, dann nur so, dass es für alle stimmig ist.
Ich bringe Erfahrung aus Situationen mit, in denen Konflikte nicht „nur" zwischen zwei Menschen stattfinden, sondern eingebettet sind in Rollen, Erwartungen, Verantwortung und wechselnde Interessen. In solchen Lagen wird schnell unterschätzt, wie viel Unausgesprochenes mitverhandelt wird – und wie sehr Struktur entlastet.
Ein Schwerpunkt meiner Praxis ist die Arbeit mit Führung, Teams und Organisationen: Dort, wo Entscheidungen unter Druck entstehen, wo Zusammenarbeit kippt und wo mehrere Stakeholder gleichzeitig „recht" haben können. Ich kenne diese Dynamiken aus eigener Verantwortung in leitenden Rollen und aus vielen Jahren in Coaching- und Klärungsprozessen.
Gleichzeitig habe ich oft erlebt, wie eng äußere Konflikte mit inneren Spannungen verbunden sind: Loyalitäten, Ambivalenzen, Entscheidungsdilemmata. Wenn diese Ebenen mitbedacht werden, wird Konfliktklärung einfacher – nicht schneller, aber klarer.
Und ich habe eine sehr konkrete Fähigkeit, die Klärung oft erst möglich macht: In emotionalen oder dynamischen Momenten bleibe ich ruhig, lese Situationen gut und gebe dem Gespräch eine stabile Struktur. So entsteht ein Raum, in dem Menschen wieder zuhören können, ohne sich selbst zu verlieren.
Doppelte Praxisbasis: Mediationshandwerk plus langjährige Verantwortung in Führung und Organisation – Konflikte nicht nur „im Gesprächsraum", sondern auch unter Entscheidungsdruck erlebt.
Seit 2020 kontinuierliche Arbeit in Klärungs-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen mit Führungskräften, Teams und Organisationen – inklusive Mediationen beruflich und privat.
Zertifizierte Mediationsausbildung (DACH, 2024–2025) als klarer Qualitäts- und Handwerksnachweis.
Ruhige Prozessführung in emotionalen Momenten: Ich bleibe ruhig, gebe Struktur, halte Unausgesprochenes – als konkret benannte Arbeitsfähigkeit, nicht als Claim.
Allparteilichkeit als Kernhaltung: bewusstes Perspektivwechseln, ohne „recht zu geben" – damit Verständigung wieder möglich wird.
Ergebnisoffenheit mit Würde: Ziel ist nicht „Zusammen um jeden Preis", sondern Klärung – auch ein respektvolles Auseinandergehen kann ein gutes Ergebnis sein.
Ich mache diese Arbeit, weil ich erlebt habe, wie sehr Konflikte belasten können: Sie binden Energie, verhärten Beziehungen und beschäftigen Menschen innerlich oft länger, als es nach außen sichtbar ist.
Mich treibt die Überzeugung an, dass Verständigung möglich ist – und dass Klärung entlastet. Manchmal im Zusammenfinden. Manchmal auch in einem respektvollen Auseinandergehen ohne zusätzliche Verletzungen. In beidem liegt Würde, wenn der Prozess stimmt.
Ich arbeite parallel angestellt und selbstständig. Meine Selbstständigkeit steht klar für Mediation und Konfliktbegleitung. Es gibt keine Vermischung von Mandaten und keine Arbeitgeberleistung durch die Hintertür.
Wenn es einen möglichen Bezug zu meinem Arbeitgeberkontext gäbe, klären wir das vorab transparent. Im Zweifel lehne ich einen Auftrag ab. Diese Klarheit schützt den Prozess, die Beteiligten und meine Unabhängigkeit.
Ich bin zertifizierter Mediator (DACH). Seit Januar 2020 arbeite ich als Agile Coach, Organisationsentwickler und Mediator und begleite Klärungs-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse sowie Mediationen im beruflichen und privaten Kontext. Zuvor war ich über viele Jahre in verantwortlichen Leitungsrollen tätig – diese Praxis prägt meinen Blick: Konflikte entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern in Systemen.
Schreib mir in zwei Sätzen, worum es geht und was dir wichtig ist. Ich melde mich zeitnah zurück – unverbindlich und vertraulich.
Bitte keine sensiblen Daten im Freitext. Keine Psychotherapie / Traumaarbeit, keine Rechtsberatung.